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medizinische fußpflege düsseldorf Die maschinelle Lymphdrainage — Anwendungsformen, Therapien und der Ablauf

Schwere Beine oder geschwollene Arme können viele Auslöser haben. Sie sorgen für ein dauerhaftes Unbehagen und gehen mit einem Gefühl der Schwere einher. Ein relativ häufiger Grund, der ein Auslöser dieser Symptome ist, ist das Lymphödem. Dabei handelt es sich um eine Schwellung von Körperteilen, was auf eine Störung des Lymphsysteme zurückzuführen ist. Glücklicherweise gibt es mittlerweile eine Menge erprobter Behandlungsmöglichkeiten und mit der maschinellen Lymphdrainage stellt der vorliegende Text eine davon im Detail vor.

Was ist die maschinelle Lymphdrainage?

maschinelle lymphdrainage

Bei der maschinellen Lymphdrainage handelt es sich um eine moderne Form der Therapie, die sich die Technik zunutze macht, um überflüssige Lymphe aus den Extremitäten abzuführen. Besonders häufig kommt sie beim Lymphödem zum Einsatz. Sie stellt sowohl eine Erweiterung als auch eine Ergänzung zur manuellen Lymphdrainage dar. Bei der klassischen, manuellen Lymphdrainage bedient sich der Therapeut seiner Hände, während bei der maschinellen Lymphdrainage spezielle Geräte, zumeist in der Form von anpassbaren Manschetten, zum Einsatz kommen. Diese Geräte üben während des Einsatzes einen sanften, aber gleichmäßigen Druck auf die betroffenen Körperstellen aus. Durch diese rhythmische Stimulation fließt die überschüssige Lymphe ab.

Oft stellen sich Patienten vor der maschinellen Lymphdrainage die Frage, wie genau diese funktioniert, wie lange eine Therapie dauert, ob es diese auch als kosmetische Anwendung gibt oder ob diese mit anderen Formen der Therapie kombinierbar ist. Der folgende Ratgeber geht im Detail auf die Möglichkeiten ein und klärt ausführlich zum Thema aus. Die Vorteile der maschinellen Lymphdrainage werden ebenso wie die Einsatzmöglichkeiten genau erörtert.

Wie läuft eine Behandlung bei der maschinellen Lymphdrainage ab?

Vor der ersten Behandlung erfolgt ein Gespräch mit den behandelnden Therapeuten. Wichtig ist vor einer Entscheidung für oder wider die maschinelle Lymphdrainage, wie es um die individuelle Krankengeschichte bestellt ist. Kommt es zu einer Entscheidung für die maschinelle Lymphdrainage, so werden die passenden Geräte ausgewählt und auf die Körpermaße und die betroffenen Körperregionen eingestellt.

Die Behandlung dürfen sich potenzielle Patienten so vorstellen: Ein Schlauch oder eine anpassbare Manschette werden um die betroffenen Körperteile gelegt. Anschließend füllt sich die Manschette nach einem genau festgelegten Schema mit Luft, bevor sie sich wieder leert. Dieser Rhythmus des Füllens und Entleerens führt zu einem sanften Druck, der die Lymphflüssigkeit in Bewegung setzt. Erste Veränderungen, wie eine gestraffte Haut, sind bereits nach der ersten Behandlung sichtbar, wie lange die Therapie dauert, das ist allerdings von der Effektivität der Behandlung und der Schwere des Leidens abhängig.
Die meisten Patienten, die sich zu einer maschinellen Lymphdrainage entscheiden, fühlen sich im Anschluss leichter und befreiter. Die Behandlung, die zumeist im Liegen durchgeführt wird, lädt außerdem zu einem Pause ein, die im stressigen Alltag guttut und von vielen der Patienten willkommen geheißen wird. In zahlreichen Fällen führen Patienten die maschinelle Lymphdrainage von zu Hause aus durch, natürlich nach einer detaillierten Einführung und Einweisung durch die behandelnden Therapeuten. Nach einer Behandlung ist es oftmals sinnvoll, Kompressionsstrümpfe zu tragen oder spezielle Übungen zu machen. Diese stärken das Bindegewebe, festigen die betroffenen Stellen, verhindern ein Zurückfließen der Lymphe und unterstützt zusätzlich bei der Lymphdrainage.

Wie oft muss eine Behandlung durchgeführt werden?


Tatsächlich gibt es ohne eine individuelle Beratung keine Möglichkeit, Voraussagen über die Länge einer Therapie zu treffen. Wie auch bei anderen Erkrankungen, hängt es vom Ausmaß und den Wünschen ab, welche Behandlung am besten passt. Bei einem Lymphödem ist die Anzahl der Behandlungen selbstverständlich von der Größe der Schwellungen abhängig. Weiterhin spielt das individuelle Therapieziel eine entscheidende Rolle. Sollte die Schwellung reduziert werden oder gilt es, Schmerzen möglichst schnell zu lindern? Immer beliebter wird die maschinelle Lymphdrainage zur Steigerung des Wohlbefindens. Ein weiterer Faktor, der zu selten einbezogen wird, befasst sich mit der individuellen Ansprache. Jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf die Therapie und das macht sich deutlich in der Anzahl der notwendigen Behandlungen bemerkbar. Wichtig ist immer, sich mit seinen behandelnden Therapeuten auf einen Behandlungsplan zu einigen.

Die unterschiedlichen Therapieformen der maschinellen Lymphdrainage

Die maschinelle Lymphdrainage lässt sich nicht auf eine einzelne Behandlungsform reduzieren, sie ist ähnlich vielseitig wie das beliebte Microneedling in der Kosmetik. Tatsächlich gibt es eine Menge unterschiedlichen Formen der Therapie, die sich deutlich hinsichtlich der Anwendungsbereiche und ihrer Funktionsweise unterscheiden. Die individuelle Diagnose entscheidet, was am besten geeignet ist. Erneut ist die ideale Therapieform außerdem von den gesteckten Behandlungszielen abhängig.

Die pneumatische Kompressionstherapie

Die pneumatische Kompressionstherapie ist nicht unähnlich zur folgenden intermittierenden Druckkompression. Bei beiden Varianten braut sich ein gleichmäßiger, aber sanfter Druck auf. Besonders an der pneumatischen Kompressionstherapie ist, dass bei dieser mit mehreren Kammern gearbeitet wird, diese füllen sich nacheinander. Die Vorteile, die sich daraus ergeben, sind eine Wellenform, die sich ständig von Neuem aufbaut und die in der Lage ist, die Lymphflüssigkeit besonders effektiv anzutreiben.

Die intermittierende Druckkompression

Die soeben vorgestellte pneumatische Kompressionstherapie kann als eine Sonderform der intermittierenden Druckkompression angesehen werden. Auch bei dieser Form wird eine Manschette um den betroffenen Körperteil gelegt. Durch das ständige Auf- und Abpumpen der Luft entsteht ebenfalls ein wellenförmiger Druck, der zu einem Transport der Lymphflüssigkeit in Richtung des Herzens führt. Beliebt und erprobt ist diese Variante bei größeren Körperteilen. Zudem kommt die intermittierende Variante oft dann zum Einsatz, wenn Körperstellen besonders sensibel sind. Anzumerken ist, dass diese Form der Therapie weniger individuell an den Patienten anpassbar ist.

Die Druckwellenmassage

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Die Druckwellenmassage kommt besonders häufig dann zum Einsatz, wenn gezielt Punkte am Körper behandelt werden sollen. Mittels spezieller Geräte erzeugen Therapeuten eine Druckwelle, die tief in das Gewebe vordringt. Als besonders effektiv erweist sich diese Methode bei hartnäckigen Schwellungen, bei Verletzungen oder bei Verklebungen im Gewebe. Die Druckwellenmassage kommt nicht nur beim bereits mehrfach angesprochenen Lymphödem zum Einsatz, sondern auch bei einem Lipödem oder bei einer Fibrose.

Die Kombinationstherapie

Immer häufiger kommt nicht nur eine der vorgestellten Therapien zum Einsatz, sondern eine Kombination aus diesen. Wie einleitend vorgestellt, ist die maschinelle Lymphdrainage sowohl eine Weiterentwicklung als auch eine Ergänzung zur manuellen Lymphdrainage. In Kombination mit der manuellen Lymphdrainage gelingt es, noch gezielter gegen hartnäckige Stellen vorzugehen. Noch häufiger als diese Kombination verordnen Therapeuten allerdings eine Bewegungstherapie. Mit speziellen Übungen soll die Muskelpumpe gefördert werden, was ebenfalls zu einer Stärkung des Lymphsystems führt. Empfohlen ist zudem das regelmäßige Tragen von Kompressionsstrümpfen. Gerade in Situation, in denen regelmäßig ein Anschwellen auftritt, wird immer zu Kompressionsstrümpfen geraten.

Erneut muss betont werden, dass es keine Methoden als Allheilmittel gibt. Erst durch die Individualisierung ist es möglich, gegen die auftretenden Beschwerden gezielt und mit vielversprechenden Aussichten auf Erfolg vorzugehen. Weiterhin spielen das Ausmaß, aber auch die Lokalisation des Lymphödem eine Rolle. Nicht an allen Stellen kann die maschinelle Lymphdrainage die gleichen Erfolge erzielen. Mit Vorsicht müssen die Maschinen eingesetzte werden, wenn es vorhandene Begleiterkrankungen gibt, deren Zustand sich durch die physische Einwirkung verschlimmern könnte. Nur selten spielt die individuelle Schmerzempfindlichkeit eine Rolle, als die Therapie im Allgemeinen relativ sanft ist.

Ein Blick auf die Vorteile der maschinellen Lymphdrainage

Die maschinelle Lymphdrainage ist nicht nur günstiger und kann sogar zu Hause aus durchgeführt werden, sie bietet etliche weitere Vorteile, die erheblich dazu beitragen, dass sich diese Therapieform zur beliebtesten für Menschen mit Lymphödemen entwickelt hat.
Viele der Vorteile der maschinellen Lymphdrainage liegen auf der Hand, so etwa sie konsistente Druckausübung. Bei der manuellen Lymphdrainage hängt alles von der Kraft und der Technik des Therapeuten ab, während die Maschine eine gleichmäßige und kontinuierliche Behandlung ermöglicht.

Die Effektivität der maschinellen Lymphdrainage

Mittels der erprobten Technik erreicht die maschinelle Lymphdrainage tiefere Gewebeschichten. Das kann durch verschiedenen Druckwellen und bestimmte Bewegungsmuster verstärkt werden. Ein weiterer Vorteil, der hinsichtlich der Effektivität auf der Hand liegt, ist der, dass die Maschinen größere Körperteile gleichzeitig behandeln können. Bei größeren Lymphödemen ist das ein entscheidender Vorteil.

Neben der Effektivität der maschinellen Therapie darf der Komfort nicht vernachlässigt werden. Die Gleichmäßigkeit und der schonende Druck machen die Behandlung besonders angenehm. Viele Patienten empfinden die Behandlung sogar als besonders entspannend und nutzen die Zeit, um sich auszuruhen und um vom Alltag abzuschalten. Dabei darf angemerkt werden, dass die Behandlungsdauer in der Regel kürzer ist als bei der manuellen Lymphdrainage. Aus behandlungstechnischer Sicht ist entscheidend, dass ein hohes Level an Standardisierung vorliegt. Die Parameter lassen sich perfekt an den Patienten anpassen und werden präzise eingestellt. Außerdem werden während der Behandlung diese Parameter dokumentiert, was der Garant für die Wiederholbarkeit einer Sitzung ist. Zeigen sich bei bestimmten Einstellungen bessere Ergebnisse, so erkennen die Therapeuten häufig daran, welcher Weg am ehesten Erfolg verspricht. Alle diese Faktoren, die zu einer besseren Reproduzierbarkeit beitragen, dienen ebenso der Qualitätssicherung. Der erwünschte Erfolg einer Therapie ist weniger von der Erfahrung und dem individuellen Kenntnisstand der behandelnden Therapeuten abhängig.

Ein weiteres Thema, das bei einem Blick auf die Vorteile der maschinellen Lymphdrainage unbedingt angesprochen werden muss, befasst sich mit dem Geld. Gerade auf lange Sicht ist die maschinelle Lymphdrainage kostengünstiger, da in der Regel weniger Behandlungssitzungen notwendig sind. Somit trägt die Technik effektiv zum bestmöglichen Einsatz von Ressourcen bei. Nachhaltig ist zudem, dass die Geräte von mehreren Patienten genutzt werden können. Während sich ein Therapeut bei der manuellen Lymphdrainage immer nur einem Patienten widmen kann, ist bei der maschinellen Therapie die Behandlung mehrerer Patienten simultan möglich und noch einfacher ist es, wenn Patienten nach einer Einweisung die Technik eigenständig zu Hause nutzen.

Ideal als Ergänzung und bekannt für seine individuelle Anpassbarkeit

Im Rahmen der Vorteile der maschinellen Lymphdrainage muss wiederholt werden, wie einfach und oft die Technik mit anderen Therapieformen kombiniert zum Einsatz kommt. Gerade mit der gezielt eingesetzten manuellen Lymphdrainage, der Bewegungstherapie und der Kompressionstherapie kommt es zu Kombinationen. Die unterschiedlichen Therapieformen ergänzen sich dabei und decken jeweils Bereiche ab, wo es einer einzelnen Form an Effektivität fehlt.
Hinsichtlich der individuellen Anpassbarkeit kommt es Patienten zugute, dass sich die Technik bei allen Formen der maschinellen Lymphdrainage präzise an ein Leiden, an die Körpergeometrie und an den allgemeinen Prozess anpassen lassen. Jeder Patient ist anders und natürlich ist es einfach, während der manuellen Therapie im Gespräch mit einem Therapeuten die Behandlung anzupassen. Ähnlich ist es allerdings auch mit den Geräten, die bei der maschinellen Therapie zum Einsatz kommen. Es gibt etliche Stellschrauben, an denen gedreht werden kann, um das Erlebnis so angenehm, aber auch so effektiv wie nur möglich zu gestalten.

Gerade im Vergleich zur manuellen Lymphdrainage bietet die maschinelle Lymphdrainage Vorteile, die anzusprechen sind. Patienten schätzen oftmals den objektiven Charakter der maschinellen Variante. Die Behandlung ist weniger subjektiv und damit weitaus weniger von der Beziehung des Patienten zu den Therapeuten und deren Wissensstand abhängig. Wie bereits angesprochen, ist die Druckverteilung außerdem wesentlich konstanter und gleichmäßiger, außerdem wird eine wesentlich größere Fläche behandelt, was die Behandlung verkürzt und gleichzeitig effektiver macht. Einen Gewinner im Vergleich der beiden Therapieformen gibt es allerdings nicht, da beide ihre Daseinsberechtigung haben und sich bestens gegenseitig ergänzen.

Die maschinelle Lymphdrainage in Kombination mit anderen Therapieformen

Bei einem schwerwiegenden Lymphödem ist die maschinelle Lymphdrainage oftmals nur ein Teil eines umfassenden Therapiekonzepts, was bedeutet, dass diese Form der Behandlung zumeist in der Kombination mit anderen Therapieformen eingesetzt wird, um die optimalen Ergebnisse und schnelle Fortschritte zu garantieren.
Zu Beginn einer Behandlung fragen sich Patienten oft, ob und wie eine Kombination sinnvoll ist und was sie sich davon erwarten dürfen. Klar ist, dass sich aus dem Zusammenspiel von Behandlungsformen, die sich erwiesenermaßen ergänzen, synergetische Effekte ergeben. Das bedeutet nichts anderes, als dass sich die unterschiedlichen Therapieformen gegenseitig ergänzen und so ihre jeweiligen Wirkungen sogar verstärken. Weiterhin erkennen Therapeuten oftmals, dass sich erst in der Kombination bestimmte Effekte erzielen lassen, was von der individuellen Ausgangslage der Patienten abhängig ist. Das Ziel der Patienten und der Therapeuten ist es, einen langfristigen Erfolg möglichst früh zu erzielen. Gleichzeitig gilt es, Rückfälle zu vermeiden. Das gelingt am besten, wenn einzelne Therapieformen ihre Stärken in der Kombination zeigen.

Neben den bereits angesprochenen Kombinationen aus der maschinellen Lymphdrainage und der manuellen Drainage, sowie der Bewegungs- und Kompressionstherapie gibt es weitere Formen, die sich als besonders effektiv herausgestellt haben. Hier sind besonders die Kältetherapie und eine medikamentöse Therapie zu nennen. Bei der ersten Kombination unterstützt die Kälte bei der Reduzierung von Schwellungen, außerdem trägt die Kälte dazu bei, dass der Druck, der bei der maschinellen Lymphdrainage entscheidend ist, als noch weniger unangenehm empfunden wird. Kommen im Rahmen der Behandlung eines Lymphödems Medikamente zum Einsatz, so gelten diese zumeist der Reduzierung von Entzündungen, obendrein sollen sie den Abfluss der angesammelten Lymphe unterstützen.

Wie sieht ein Therapieplan aus?

Ein Therapieplan kann immer nur beispielhaft sein, weil dieser erheblich von den individuellen Faktoren der Patienten abhängt. Dennoch schadet ein beispielhafter Plan nicht, wenn es darum geht, Patienten einen möglichen zeitlichen Ablauf zu demonstrieren. Im vorliegenden Beispiel unterteilt sich die Therapie in drei Phasen. Hierbei ist berücksichtigt, dass sich der Körper zuerst an eine Therapie gewöhnen muss, obendrein ist es das Ziel, die Patienten mit den verwendeten Geräten vertraut zu machen, sodass sich diese selbst zu Hause therapieren können. Nachfolgend wird ein möglicher Therapieplan aufgezeigt.

Die intensive Phase

Während der ersten, intensiven Phase, raten Therapeuten zu einer mehrmals wöchentlich angesetzten Lymphdrainage. So gewöhnt sich der Körper an den Prozess, außerdem lässt sich so feststellen, was funktioniert oder wo eventuell nachgebessert werden muss.

Die Stabilisierungsphase

Während der nachfolgenden Phase, der Stabilisierungsphase, sollte sich der Körper bereits an die Mechanismen und Prozesse gewöhnt haben. Während dieser Phase sind die meisten Patienten zudem in der Lage, die Manschetten selbst korrekt anzulegen und zu bestätigen. Natürlich ist es auch während dieser Phase möglich, die Selbstmanagement-Fähigkeiten der Patienten weiter zu schulen. Die zweite Phase leiten Therapeuten ein, wenn sich eine Form der Therapie als effektiv herausgestellt hat.

Die Langzeittherapie

Die Langzeittherapie stellt die finale Phase der Behandlung dar. Der Körper ist mit den Prozessen vertraut und die Therapie ist so angepasst, dass jeder Durchgang zu den gewünschten Ergebnissen führt. Das Ziel der finalen Phase ist es, ein erneutes, übermäßiges Anschwellen zu verhindern. In dieser letzten Phase agieren die Patienten weitgehend selbsttätig, die Therapeuten kümmern sich ausschließlich um die Überwachung der Prozesse und nehmen, wenn nötig, Anpassungen vor, um weiterhin einen gleichbleibend effektiven Abfluss der überschüssigen und gestauten Lymphe gewährleisten zu können.

Wie sich die einzelnen Phasen gestalten und wie viel Zeit diese in Anspruch nehmen, das hängt stark von den Voraussetzungen zu Beginn ab. Wie bereits mehrfach angedeutet, kombinieren Therapeuten in den einzelnen Phasen einer Therapie die maschinelle Lymphdrainage gerne mit anderen Methodiken. Das hat den Zweck, schnellere Ergebnisse zu erzielen. Zudem haben die Therapeuten immer die Lebensqualität ihrer Patienten im Sinn. Das heißt, dass diese auf eine sanfte, effektive und zugleich langfristige Form der Therapie setzen.

Häufig gestellte Fragen zur maschinellen Lymphdrainage

Zumeist verschwinden die Bedenken der Patienten bei einer maschinellen Lymphdrainage schnell, doch bevor diese mit dieser Behandlungsform vertraut sind, lassen sich einige Ungewissheiten nicht vermeiden. Folgend finden sich einige Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen zum Thema. Generell muss zu Beginn angemerkt werden, dass es sich in der Regel um eine gut verträgliche Behandlung handelt. Patienten beobachten dennoch gerade zu Beginn oftmals leichte Rötungen auf der Haut, wie das auch nach dem Microneedling der Fall ist. Diese sind einfach eine Reaktion auf den Druck auf der Haut und sie verschwinden nach kurzer Zeit von selbst. Ebenfalls bei Beginn der Therapie berichten Patienten in seltenen Fällen von geringfügigen Schmerzen. Ist das der Fall, so hilft eine Anpassung der Druckstärke. Ein dritter Faktor, der gelegentlich auftritt, ist eine leichte Müdigkeit, die Patienten nach einer Behandlung empfinden. Diese verschwindet ebenfalls zeitig nach der Behandlung wieder.

Neben Fragen zur Behandlung selbst, interessiert Patienten zumeist, ob und in welcher Form die Kosten für die maschinelle Lymphdrainage von der Krankenkasse übernommen werden. Hierfür gibt es keine generelle Antwort, im Zweifel muss also immer der Kontakt zur Krankenkasse gesucht werden. Entscheidend ist, um welche Art des Lymphödems es sich handelt und ob die Behandlung von einem Arzt verordnet ist. Weiterhin spielen die spezifischen tariflichen Leistungen der einzelnen Krankenkassen eine wesentliche Rolle.

Ziehen Patienten ein Fazit zur maschinellen Lymphdrainage, so steht fest, dass es sich bei der Behandlungsform in jedem Fall um eine wertvolle und effektive Ergänzung im Behandlungsspektrum von Lymphödemen handelt. Die Vorteile liegen auf der Hand und sind, wenige Fälle ausgenommen, ein Garant für den Rückgang von Schwellungen, die Linderung von Schmerzen und eine lang anhaltende Verbesserung der Lebensqualität. Gerne beraten wir Sie auch zu weiteren Themen wie z.B. der medizinischen Fusspflege

 

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